Der Arbeitsbereich LINA wurde am Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart gegründet und richtet sich überwiegend an junge Menschen (zwischen 18 und ca. 50 Jahren) mit Krebs- und Bluterkrankungen oder schweren Herz-, Nieren-, Lungen- und Darmerkrankungen und deren Umfeld.

LINA versteht sich dabei als niederschwelliges Unterstützungsangebot für alle Themen, die für die Patient*innen und deren Umfeld aktuell im Vordergrund stehen. Häufig lassen sich diese Themen in die nachfolgenden Überschriften einordnen:

  • emotionalen Belastungen
  • alltagspraktischen Anliegen
  • sozialrechtlichen Fragestellungen
  • organisatorische und bürokratische Themen

Im Mittelpunkt stehen individuelle Bedürfnisse und die persönliche Lebenssituationen. LINA richtet sich an Betroffene ebenso wie an deren Umfeld und versteht sich als verlässliche Begleitung auf einem herausfordernden Weg – niedrigschwellig, wertschätzend und auf Augenhöhe.

LINA ist keine Psychotherapie. Es werden weder psychische Erkrankungen diagnostiziert noch therapeutisch behandelt.

L

Lebensweltorientiert

Ausgangspunkt unserer Arbeit ist die Lebenssituation der jungen Erkrankten und deren Umfeld mit ihren jeweils individuellen krankheitsbedingten Herausforderungen. Die lebensweltbezogene, konkrete und praktische Unterstützung setzt bei den Fragen und Problemen der Betroffenen an.

I

Integrativ

Um in der jeweils speziellen Situation des/der Betroffenen die passende Unterstützung zu ermöglichen, streben wir eine enge Vernetzung mit dem sozialen Umfeld und dem Behandlungsteam an. Wir sehen uns als ein Baustein im professionellen Hilfesystem und als einen weiteren Wegbegleiter der Betroffenen.

N

Nah

steht für unser Ziel, unkompliziert und niederschwellig erreichbar zu sein sowie auf Augenhöhe zu kommunizieren.

A

Aufsuchend

Wir suchen proaktiv den direkten Kontakt zu Betroffenen. Dafür sind wir stationär im Robert Bosch Krankenhaus, ambulant in unserer Krebsberatungsstelle tätig und besuchen dich, wenn gewünscht, auch mal zu Hause.